OHNE RISIKO

Anders als bei Konsumerprodukten wie Smartphones, Fernseher oder Notebooks sind die Elektroinstallationsgeräte meist fest mit dem Gebäude verbunden und lassen sich nicht so ohne weiteres austauschen. Zudem ist die Erwartung in die Lebensdauer solcher Geräte erheblich höher als bei anderen Elektronikprodukten.

Wenn man allerdings ein paar Punkte beachtet, spricht heute nichts mehr gegen eine moderne, vernetzte Elektroinstallation.

  1. Verwenden Sie möglichst kabelgebundene Lösungen, insbesondere bei Neubauten, da hier die Störeinflüsse am geringsten sind. Die Datenübertragung über Funk- und Powerline ist von den Umgebungsbedingungen abhängig, die sich über die Jahre ändern können.
  2. Vermeiden Sie herstellerspezifische Lösungen, verwenden Sie Lösungen die auf offenen, internationalen Standards beruhen und für die mehrere Hersteller funktionsähnliche Produkte anbieten. Sind Sie an einen Hersteller gebunden und stellt dieser die Produktion und den Service der Geräte oder des Systems ein, steht man unter Umstanden vor einem technischen Totalschaden. Die Elektroinstallation muss über Jahrzehnte funktionieren. Offene Standards haben zudem den Vorteil, dass die Produktauswahl viel größer ist, als es ein einzelner Hersteller anbieten kann und es eine Vielzahl von Schnittstellen zu diversen Systemen gibt. [link FAQ‘s, ggf. Liste von Gateways]
  3. Verwenden Sie ein System, das von mehreren Elektroinstallateuren in Ihrer Nähe betreut werden könnte, auch wenn der Elektrospezialist heute einer Ihrer besten Freunde ist.
  4. Verwenden Sie ein System, bei dem Grundfunktionen im Raum, wie Beleuchtung, Sonnenschutz und Temperaturregelung auch beim Ausfall einer zentralen Steuerungseinheit funktionieren. Fällt diese Zentrale aus und ist jede Aktion auf diesen „Kontroller“ angewiesen, ist das Gebäude unter Umständen nicht mehr bewohnbar. Werden von dem Kontroller lediglich Szenen, Zentralbefehle und Zeitsteuerungen verwaltet, so leidet nur der Komfort.
  5. Überautomatisieren Sie Ihr Zuhause nicht. Sie sollten die Automatisierungsvorgänge nachvollziehen können und stets Herr im Haus sein.  Auch Besucher sollten in der Lage sein, intuitiv das Licht einschalten zu können.